Im grünen Wald

Im grünen Wald, dort wo die Drossel singt,
Drossel singt,
und im Gebüsch das muntre Rehlein springt,
Rehlein springt,
wo Tann und Fichte stehn am Waldessaum,
verlebt ich meiner Jugend schönsten Traum.

Das Rehlein trank wohl aus dem klaren Bach,
klaren Bach,
Indes der Kuckuck aus dem Walde lacht,
Walde lacht.
Der Jäger ziehlt schon hinter einem Baum,
das war des Rehleins letzter Lebenstraum.

Getroffen war’s und sterbend lag es da,
lag es da,
das man vorher noch munter hüpfen sah,
hüpfen sah.
Er nahm die Büchse, schlug sie an ein Baum,
und sprach: Das Leben ist ja nur ein Traum.

Die Jugendjahr‘, sie sind schon längst entfloh’n,
längst entfloh’n,
die ich verlebt als junger Waldmannssohn,
Waldmannssohn.
Er nahm die Büchse, schlug sie an ein‘ Baum
und sprach: Das Leben ist ja nur ein Traum.

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