Ich pflück zwei dunkle Rosen

Ich pflück zwei dunkle Rosen zur schönen Maienzeit, Maienzeit.
Ich pflückt sie für mein Liebchen zu ihrer Seeligkeit.
Ich stellt sie vor ihr Fenster, wo mein feinst Liebchen wohnt´,
und werd´ dafür beim Tanze mit einem Kuss belohnt.

Liebchen komm mit, komm mit, verlasse dein Haus.
Ziehe mit mir, mit mir in die Freiheit hinaus.

Lass Kummer und Trübsal schwinden,
komm mit in den dunklen Hain, dunklen Hain.
Da wirst du Ruhe finden, an meinem Herz allein.
Da flüstert ich dir leise von Liebe was ins Ohr,
und aus dem Busch klingt leise der Nachtigallen Chor.

Liebchen komm mit, komm mit, verlasse dein Haus.
Ziehe mit mir, mit mir in die Freiheit hinaus.

Ein Jüngling von achtzehn Jahren,
muss fort zum Militär, Militär.
Beim letzten Abschied nehmen, fällt ihm die Trennung so schwer,
die Stunde hat geschlagen zum auseinander gehen.
Wer weiß ob wir im Leben uns einmal wiedersehen.

Liebchen komm mit, komm mit, verlasse dein Haus.
Ziehe mit mir, mit mir in die Freiheit hinaus.